Vermutlich hat es jeder bereits gehört: Fast Food und Fitness / Bodybuilding sind keine Freunde.
Doch muss man den „Genuss“ vollkommen einstellen?

Hierzulande liegt der Durchschnitt bei 191Kcal pro Tag die aus Fast Food stammen.
Auf den ersten Blick gar nicht mal so viel, doch weisen die Speisen aus ernährungswissenschaftlicher Sicht ein ungünstiges Fettsäuremuster und eine unzureichende Versorgung mit Mikronährstoffen auf.
Oft wird Fast Food als Zwischenmahlzeit verzehrt. Es ist zwar schnell gegessen – was einen Snack kennzeichnet – bringt allerdings meistens eine große Menge an Kalorien bei extrem wenigen Mikronährstoffen mit sich, ohne eine dauerhafte Sättigung zu bewirken.
Verschlimmert wird die Situation noch durch den Konsum von zuckerhaltigen Getränken. Hier ist das Verhältnis aus Energiezufuhr und Sättigung noch deutlich schlechter.
Im Gegenteil: Der Einfachzucker aus den Getränken ist extrem schnell im Blut und sorgt für extreme Blutzuckerschwankungen, die nicht nur zu baldigem erneutem Hunger führen, sondern auch dem Fett aus dem Essen die optimale Möglichkeit bieten es sich in unsere Polster gemütlich zu machen.

Fairerweise muss jedoch gesagt werden, dass es auch Untersuchungen gibt, die belegen, dass aktive und fitte Menschen die sich hin und wieder ihren Gelüsten hingeben KEINE Nachteile zu erwarten haben. Ich möchte hier bestimmt keine Werbung für Fast Food machen, aber in sinnvollem Maße eingesetzt kann man sogar von einer positiven Wirkung auf „den Kopf“ sprechen.

Solange man es als Ausnahme sieht und sich entsprechend freut ist alles in Ordnung – gehört es aber zum alltäglichen Ablauf dazu, sollte man seine Gewohnheiten überdenken um seinen sportlichen Erfolg zu maximieren!